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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Einsicht 17 Bulletin des Fritz Bauer Instituts

Herausgeber: Fritz Bauer Institut
Text

Präsenzbestand im hinteren Raum
Signatur: A5.017.24
Frühjahrsausgabe vom April 2017 mit zahlreichen Beiträgen zum Institut, Veranstaltungen, aktuellen Publikationen des Instituts, Forschung und Vermittlung, Buchrezensionen, zum pädagogischen Zentrum, Nachrichten und Berichte sowie Ausstellungsangeboten. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist "Helfer, Widerständler, Nutznießer". Mit Beiträgen von Susanna Schrafstetter, Ahlrich Meyer, Martin Sander und Jacob S. Eder  
 
Mit der Schriftenreihe "Werkhefte zur Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme" möchte die Gedenkstätte den Prozess ihrer Neugestaltung, die Planungsfortschritte und die Detailkonzepte der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich machen. Hier Band 1: Konzeptskizze der Hauptausstellung im Steinhaus I.  
 
Mit der Schriftenreihe "Werkhefte zur Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme" möchte die Gedenkstätte den Prozess ihrer Neugestaltung, die Planungsfortschritte und die Detailkonzepte der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich machen. Hier Band 2: Baugeschichtliche Untersuchungen zu den ehemaligen Häftlingsunterkünften I & II.  
 

"Wir sangen, um umsere Tränen zu verbergen." Lieder von Häftlingen aus dem KZ Conti-Limmer

Herausgeber: Arbeitskreis "Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer"; Ev. luth. Kirchengemeinde St. Nikolai Hannover-Limmer; Landeshauptstadt Hannover
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Präsenzbestand im hinteren Raum
Signatur: N10.016
Am 24. Juni 1944 erreichte ein Transport mit 266 weiblichen Häftlingen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück das Frauenaußenlager Hannover-Limmer an der Wunstorfer Straße, neben dem Continental-Gummiwerk. Die Frauen – zum größten Teil Französinnen und Russinnen – arbeiteten dort im Rahmen des Brandt-Geräte-Programms. Auf Initiative des Generalbevollmächtigten für den zivilen Gasschutz Brandt waren ab Frühjahr 1944 zum Schutz der Zivilbevölkerung vor befürchteten Gasangriffen verstärkt Gasmasken produziert worden. Das Lager unterstand zunächst bis zum 31. August 1944 dem KZ Ravensbrück. Im Zuge einer Neuzuordnung der Frauenaußenlager wurde es ab dem 1. September 1944 dem KZ Neuengamme unterstellt. Der Arbeitskreis "Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer" veranstaltete am 09. April 2017 ein Gedenkkonzert, in dessen Rahmen dieses Programmheft entstanden ist. Im Vordergrund stehen die Lieder, die die Frauen damals im Lager in ihren Sprachen gesungen haben, um sich gegenseitig Trost zu spenden. Diese werden von Musikerinnen neu interpretiert und auf der Gedenkveranstaltung aufgeführt.  
 

"Wir sangen, um umsere Tränen zu verbergen." Lieder von Häftlingen aus dem KZ Conti-Limmer

Herausgeber: Arbeitskreis "Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer"; Ev. luth. Kirchengemeinde St. Nikolai Hannover-Limmer; Landeshauptstadt Hannover
Text

Präsenzbestand im hinteren Raum
Signatur: N10.016
Am 24. Juni 1944 erreichte ein Transport mit 266 weiblichen Häftlingen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück das Frauenaußenlager Hannover-Limmer an der Wunstorfer Straße, neben dem Continental-Gummiwerk. Die Frauen – zum größten Teil Französinnen und Russinnen – arbeiteten dort im Rahmen des Brandt-Geräte-Programms. Auf Initiative des Generalbevollmächtigten für den zivilen Gasschutz Brandt waren ab Frühjahr 1944 zum Schutz der Zivilbevölkerung vor befürchteten Gasangriffen verstärkt Gasmasken produziert worden. Das Lager unterstand zunächst bis zum 31. August 1944 dem KZ Ravensbrück. Im Zuge einer Neuzuordnung der Frauenaußenlager wurde es ab dem 1. September 1944 dem KZ Neuengamme unterstellt. Der Arbeitskreis "Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer" veranstaltete am 09. April 2017 ein Gedenkkonzert, in dessen Rahmen dieses Programmheft entstanden ist. Im Vordergrund stehen die Lieder, die die Frauen damals im Lager in ihren Sprachen gesungen haben, um sich gegenseitig Trost zu spenden. Diese werden von Musikerinnen neu interpretiert und auf der Gedenkveranstaltung aufgeführt.  
 

Displaced Persons - Pädagogische Handreichung

Herausgeber: ITS - International Tracing Service
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Präsenzbestand im hinteren Raum
Signatur: N7. 164
Unterrichtsmaterialien zu Überlebenden der NS-Verfolgung, des Holocaust und der Zwangsarbeit, die nach der Befreiung von den Alliierten als Displaced Persons (DPs) bezeichnet und in eigens eingerichteten Camps betreut wurden. Das Material besteht aus vier Heften mit eigenen thematischen Schwerpunkten: 1. Bruchstücke eines Lebens. Die Brieftasche des Sinto Heinrich Laubinger; Prolog: "Was von den Ermordeten blieb" 2. "Claimed Nationality. Desired Destination": Neue, anerkannte und falsche Identitäten 3. Child Search Brand (bilingual); "Im Ganzen erholten sich die Kinder gut (...) Sie wünschen einen Neuanfang." 4. "Weit weg von Europa" oder "Das Leben in Australien war ganz anders"  
 

Vier Kieselsteine. Die Geschichte der Familie Blumenthal

Herausgeber: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Text

Präsenzbestand im hinteren Raum
Signatur: N7.163II
Lernmaterialien zum biografischen Lernen über die Judenverfolgung im Nationalsozialismus am Beispiel der Familie Blumenthal aus Hoya. In diesen wird die Biographie der Familie Blumenthal kontextualisiert. Es wird die Geschichte von Ruth und Walter Blumenthal erzählt, ihren Kindern Albert und Marion sowie den Großeltern Max und Zerline Blumenthal. Es geht vor allem um ihr Leben zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Blumenthals sind Juden, die Deutschland 1939 verlassen hatten, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlten. Weiterhin wird die Flucht der Familie in die Niederlande beschrieben, ihre Zeit im Konzentrationslager und ihre Auswanderung in die USA. Inhalt: Leseheft Lehrer*innenheft mit didaktischen Hinweisen Zeitkarten für die Arbeit mit dem Zeitstrahl Materialkarten (Fotos und Dokumente) für die Arbeit mit Quellen Für die Arbeit mit Schüler*innen ab 9 Jahren geeignet.  
 
Die 35. Tafel der Rathausausstellung "Die Hamburger Curiohaus-Prozesse". Vom 22. Mai bis zum 2. Juni 1947 verhandelte das britische Militärgericht in Hamburg einen Fall von Fliegerlynchjustiz bei Haltern im Ruhrgebiet. Der kanadische Pilot George Arnold Costello war dort am 28. Oktober 1944 unter Beschuss geraten. Mit einem Fallschirmabsprung hatte sich der 22-Jährige retten können. Kurz nach der Landung war er jedoch von dem NSDAP Funktionär Johann Wilhelm Lütfring in einem nahe gelegenen Waldstück erschossen worden.  
 

"Wir sangen, um umsere Tränen zu verbergen." Lieder von Häftlingen aus dem KZ Conti-Limmer

Herausgeber: Arbeitskreis "Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer"; Ev. luth. Kirchengemeinde St. Nikolai Hannover-Limmer; Landeshauptstadt Hannover
Am 24. Juni 1944 erreichte ein Transport mit 266 weiblichen Häftlingen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück das Frauenaußenlager Hannover-Limmer an der Wunstorfer Straße, neben dem Continental-Gummiwerk. Die Frauen – zum größten Teil Französinnen und Russinnen – arbeiteten dort im Rahmen des Brandt-Geräte-Programms. Auf Initiative des Generalbevollmächtigten für den zivilen Gasschutz Brandt waren ab Frühjahr 1944 zum Schutz der Zivilbevölkerung vor befürchteten Gasangriffen verstärkt Gasmasken produziert worden. Das Lager unterstand zunächst bis zum 31. August 1944 dem KZ Ravensbrück. Im Zuge einer Neuzuordnung der Frauenaußenlager wurde es ab dem 1. September 1944 dem KZ Neuengamme unterstellt. Der Arbeitskreis "Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer" veranstaltete am 09. April 2017 ein Gedenkkonzert, in dessen Rahmen dieses Programmheft entstanden ist. Im Vordergrund stehen die Lieder, die die Frauen damals im Lager in ihren Sprachen gesungen haben, um sich gegenseitig Trost zu spenden. Diese werden von Musikerinnen neu interpretiert und auf der Gedenkveranstaltung aufgeführt.  
 
Die 42. Tafel der Rathausausstellung "Die Hamburger Curiohaus-Prozesse". Die Militärgerichte in der Britischen Zone klagten insgesamt 964 Personen wegen NS-Kriegsverbrechen an, mehr als die Hälfte davon in Hamburg. Im Curiohaus standen 445 Männer und 59 Frauen vor Gericht. Der größte Teil der Angeklagten musste sich aufgrund der von ihnen in Konzentrationslagern verübten Gewalttaten verantworten. Verbrechen gegen Kriegsgefangene bildeten den zweitgrößten Tatkomplex, darunter viele Lynchmorde an notgelandeten Fliegern der alliierten Luftstreitkräfte.  
 
Die 30. Tafel der Rathausausstellung "Die Hamburger Curiohaus-Prozesse". Im März 1942 wurde der 29-jährige Pole Andrzej Szablewski wegen einer angeblichen sexuellen Beziehung zu einer Deutschen vor 200 polnischen Zwangsarbeitern und rund 50 Polizei-,Gestapo und NSDAP-Angehörigen in Hamburg-Poppenbüttel erhängt. Die Hinrichtung erfolgte ohne Gerichtsurteil auf Anordnung des Reichsführers-SS Heinrich Himmler. Auf Betreiben von Szablewskis Bruder, der zusammen mit ihm auf dem Gut Hohenbuchen als Zwangsarbeiter eingesetzt gewesen war, nahmen britische Behörden 1945 Ermittlungen auf und überführten zahlreiche Tatbeteiligte. Im April 1946 mussten sich der Gutsverwalter sowie sechs an der Hinrichtung beteiligte Gestapo- und Polizeibeamte vor einem britischen Militärgericht verantworten.  
 
Die 20. Tafel der Rathausausstellung "Die Hamburger Curiohaus-Prozesse". Drei der 16 Angeklagten im ersten britischen Prozess zum KZ Ravensbrück zählten unmittelbar zur Lagerführung. Das Gericht verhängte 11 Todesstrafen, die im Mai 1947 vollstreckt wurden, und verurteilte vier Angeklagte zu langjährigen Haftstrafen.  
 
Die 19. Tafel der Rathausausstellung "Die Hamburger Curiohaus-Prozesse". In dem nördlich von Berlin gelegenen Frauen-KZ Ravensbrück und seinen 44 Außenlagern waren mehr als 120.000 Frauen und Kinder aus über 30 Ländern inhaftiert. Im angrenzenden Männerlager wurden 20.000 Häftlinge registriert. Über 25.000 Frauen und Kinder sowie rund 2.500 Männer kamen in Konzentrationslager Ravensbrück ums Leben. Am 5. Dezember 1946 begann in Hamburg der erste britische Prozess zu dem zentralen Frauen-KZ des NS-Regimes.  
 
Die dreizehnte Tafel der Rathaus-Ausstellung "Die Hamburger Curiohaus-Prozesse. Diese Tafel zeigt die Angeklagten im Hauptprozess zum KZ Neuengamme.