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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Georg Henning Graf von Bassewitz-Behr

Biographie von Georg Henning Graf von Bassewitz-Behr, geb. am 21.3.1900 in Lützow/Mecklenburg. Bassewitz-Behr absolvierte eine Landwirtschaftslehre und übernahm die Gutshöfe seiner Familie. 1930 trat er dem Wehrverband „Stahlhelm“ bei. 1931 folgte der Eintritt in SS und NSDAP. Ab 1935 war er hauptamtlicher SS-Führer. Im Mai 1940 wurde er zur 6. Totenkopfstandarte eingezogen. Von Oktober 1940 bis April 1941 war er Inspekteur des Kraftfahrtwesens der Waffen-SS im SS-Führungsamt. Zwischen 1941/42 hatte er Einsätze in Riga, Kiew, Dnjepropetrowsk und Mogilew. Im Januar 1943 wurde er zum Höherer SS- und Polizeiführer in Hamburg ernannt und blieb in dieser Position bis 1945. In diesem Zeitraum war er für die Räumung der Lager im Wehrkreis X zuständig. Am 19.9.1945 wurde er in Bremen verhaftet und war Zeuge im Curio-Haus-Prozess gegen die Lagerleitung des KZ Neuengamme. 1947 wurde er im ersten Fuhlsbüttel-Prozess angeklagt und freigesprochen. Im September folgte seine Auslieferung an die Sowjetunion, wo er zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde. Bassewitz-Behr verstarb am 31.1.1949 in Kolyma/Ostsibirien.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1010
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten