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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Ewald Jauch

Biographie von Ewald Jauch, geboren am 23.4.1902 in Schwenningen. Jauch war von Beruf Kaufmann und soll mit seiner Ehefrau in Schwennigen eine Gastwirtschaft betrieben haben. Im Jahr 1932 trat er der NSDAP bei und 1934 der SS. Im November 1939 wurde er zur Waffen-SS eingezogen. Aufgrund eines Trainingsunfalls war er frühzeitig bedingt diensttauglich. Im April 1940 wurde er ins KZ Neuengamme versetzt, wo er von 1940 bis 1944 seinen Dienst als Wachmann und später als Rapportführer verrichtete. Zwischen 1944 und 1945 war er als Lagerleiter in den Außenlagern Schandelah, Wedel und Hamburg-Rothenburgsort eingesetzt. Im Mai 1945 floh Jauch nach Schwennigen. Nach seiner Verhaftung durch die Militärpolizei wurde er wegen der Morde am Bullenhuser Damm vom britischen Militärgericht angeklagt und 1946 zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung erfolgte am 11.10.1946 in Hameln.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1018
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten