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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Hans Griem

Biographie von Hans Griem, geboren am 12.5.1902 in Berlin-Spandau. Er absolvierte eine Lehre zum Mechaniker. Im Jahr 1930 trat er NSDAP und SS bei. Im Januar 1940 wurde er zur Waffen-SS eingezogen und kam im Juli 1940 zur Wachmannschaft ins KZ Neuengamme. Zwischen 1942 und 1943 hatte er dort als Vertreter von Albert Lütkemeyer die Funktion des 2. Schutzhaftlagerführers inne. Im September 1943 kam er als Lagerführer ins AL Hannover-Stöcken, im September 1944 ins AL Husum-Schwesing, im November 1944 ins AL Ladelund und von Januar bis März 1945 ins AL Meppen-Dalum. Nach Kriegsende hielt sich Griem versteckt. Im Sommer 1945 wurde er von der britischen Militärpolizei verhaftet und ins Internierungslager Nr. 6 (Neuengamme) eingeliefert. Zwei Tage vor Prozessbeginn floh er aus dem britischen Internierungslager. Bis 1947 lebte er unter falschem Namen in Malente. Im Jahr 1950 ermittelte die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen Griem wegen gefährlicher Körperverletzung in den verschiedenen Außenlagern. Im November 1951 wurde das Verfahren wegen Verjährung eingestellt. 1968 folgten weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Mordes. Dieses Verfahren wurde 1971 nach dem Tod Griems eingestellt. Griem verstarb am 25.6.1971 in Hamburg.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1026
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten