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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Johann Frahm

Biographie von Johann Frahm, geboren am 28.4.1901 in Kleve/Dithmarschen. Frahm gab als Beruf „Arbeiter“ an. Er trat im November 1933 der SS und im Mai 1937 der NSDAP bei. 1939 kam er zur KZ-Ausbildung nach Sachsenhausen. Zwischen 1940/41 war er in Larvik/Norwegen stationiert. Infolge einer Flecktyphusinfektion wurde er 1942 frontunfähig. Im Mai 1942 wurde er als Wachmann in das KZ Sachsenhausen und ab November als Blockführer ins KZ Neuengamme versetzt. Im Januar 1944 war Blockführer der Strafkompanie und zwischen November 1944 und 1945 in gleicher Funktion im AL Rothenburgsort, wo er an der Ermordung der 20 jüdischen Kinder, der vier Betreuer und der 24 sowjetischen Kriegsgefangenen beteiligt war. Nach Kriegsende soll Frahm nach Hause zurückgekehrt sein und als Tagelöhner in Schleswig-Holstein gearbeitet haben. Ende Oktober erfolgte seine Verhaftung. Frahm wurde im Juli 1946 wegen der Morde am Bullenhuser Damm angeklagt und zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung erfolgte am 11.10.1946 in Hameln.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1033
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten