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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Karl Kaufmann

Biographie von Karl Kaufmann, geboren am 10.10.1900 in Krefeld. Kaufmann wurde kurz vor Kriegsende in die Armee eingezogen, aber nicht mehr an die Front versetzt. Nach Abbruch seiner Lehre war er Hilfsarbeiter und Mitglied in einem Freikorps. Er trat 1921 in die NSDAP und SS ein. Zwischen 1925 und 1929 war er Gauleiter in Rheinland-Nord bzw. Ruhr und zwischen 1929 und 1945 Gauleiter in Hamburg. Von 1930 bis 1945 war er für die NSDAP im Reichstag. Zusätzlich zum Amt des Gauleiters bekleidete er ab 1933 das Amt des Reichsstatthalters in Hamburg und wurde nach Kriegsbeginn Reichsverteidigungskommissar für den norddeutschen Wehrkreis. Nach dem Krieg war Kaufmann bis 1948 im Internierungslager Neuengamme und Zeuge vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg. Er wurde 1948 als „minderbelastet“ entnazifiziert. 1953 wurde er verhaftet. Das Verfahren gegen ihn wurde aber nicht eröffnet. Kaufmann verstarb am 4.12.1969 in Hamburg.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1038
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten