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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Max Gröschel

Biographie von Max Gröschel, geboren am 29.9.1892 in Dresden. Gröschel war von Beruf Messerschmied. Nach eigenen Angaben sei er von 1926 bis 1930 Mitglied der SPD gewesen. Bereits 1931 trat er der SS bei und 1932 der NSDAP. Gröschel war mehrfach vorbestraft. 1939 wurde er als Wachmann im KZ Flossenbürg eingesetzt. Von April 1940 bis 1942 verrichtete er seinen Dienst im KZ Neuengamme. Anschließend wurde er ins KZ Ravensbrück und ins KZ Riga versetzt. Im Oktober 1945 erfolgt seine Verhaftung. Das Landgericht Dresden erhob im Dezember 1948 Anklage gegen Gröschel und verurteilte ihn im Dezember 1949 zu lebenslanger Haft. Gröschel und die Staatsanwaltschaft legten gegen das Urteil Revision ein. Im Dezember 1950 wurde er von der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden wegen Verbrechen im KZ Neuengamme zum Tode verurteilt. Gröschel wurden am 23.6.1951 in Dresden hingerichtet.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1047
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten