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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Walter Kümmel

Biographie von Walter Kümmel, geboren am 8.1.1905 in Neundorf bei Bernburg/Saale. Kümmel war von Beruf Dreher. Er trat 1933 der SS und 1937 der NSDAP bei. Im Jahr 1941 meldete er sich freiwillig zur Waffen-SS. Er erhielt eine militärische Grundausbildung und wurde im Wachbataillon des KZ Sachsenhausen eingesetzt. Aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen wurde er in das KZ Neuengamme versetzt, wo er anfänglich im Telefondienst eingesetzt wurde. Später stieg er zum Blockführer und 2. Rapportführer auf. Im Spätsommer 1944 übernahm er die Leitung des AL Wedel und Eidelstedt. Im Jahr 1946 erfolgte seine Verurteilung zu zehn Jahren Haft durch ein britisches Militärgericht. Nach seiner vorzeitigen Entlassung aus der Haft folgten weitere Verfahren, unter anderem in Hamburg wegen des Mordes an Säuglingen im AL Eidelstedt, was 1982 mit einem Freispruch endete. Über Kümmels Leben nach 1982 liegen keine Informationen vor.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1069
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten