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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Kurt Heißmeyer

Biographie von Kurt Heißmeyer, geboren am 26.12.1905 in Lamspringe. Heißmeyer studierte Medizin und erhielt 1933 seine Zulassung als Arzt. 1937 trat er in die NSDAP ein. Zwischen 1938 und 1945 arbeitete er in Hohenlychen als Oberarzt mit dem Status eines Sonderführers der Wehrmacht. Im KZ Neuengamme unternahm er zwischen 1944 und 1945 Tbc-Experimente an KZ-Häftlingen. Darunter waren auch die 20 jüdischen Kinder, die im April 1945 am Bullenhuser Damm ermordet wurden. Nach seiner Flucht wurde er 1946 zunächst Lungenfacharzt in Magdeburg. Im Dezember 1963 erfolgte seine Verhaftung. 1967 verurteilte ihn das Bezirksgericht Magdeburg wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zu lebenslanger Haft. Heißmeyer verstarb am 29.8.1967 im Zuchthaus Bautzen.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1043
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten