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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Martin Weiß

Biographie von Martin Weiß, geboren am 3.6.1905 in Weiden/Oberpfalz. Nach Abschluss der staatlichen Maschinenbauschule in Ladshut hatte Weiß sechs Monate als Zeitfreiwilliger in der Reichswehr gedient. Er trat 1926 in die NSDAP und SA ein. 1930 beendete er das Studium der Elektrotechnik und war danach arbeitslos. 1932 gründete er den ersten SS-Sturm in seiner Heimatstadt Weiden. Im April 1933 kam er als Wachmann in das KZ Dachau, wo er im April 1936 die Funktion des Lageringenieurs innehatte und ab 1937 Adjutant des Kommandanten war. Von 1940 bis 1942 war er Kommandant des KZ Neuengamme. Im Frühjahr 1942 übernahm er zusätzlich den Aufbau des KZ Arbeitsdorf in Fallersleben. Im September 1942 wurde Weiß ins KZ Dachau versetzt. Zwischen 1943 und 1944 kam er als Kommandant ins KZ Lublin-Majdanek. Im Mai 1944 wurde er Amtschef in der Inspektion der Konzentrationslager. Im November 1945 wurde Weiß durch das US-amerikanisches Militärgericht im ersten Dachau-Prozess zum Tode verurteilt und am 29.5.1946 in Landsberg/Lech hingerichtet.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2005
 

Signatur:

J3.1078
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten