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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Biografie Prof. Gabriel Florence

Éditeur: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
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Bibliothèque
Signature: J8.1041
Biografie aus der Ausstellung der Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Gabriel Florence wurde am 21. Juni 1886 im Elsass geboren. Er war Professor der biologischen und medizinischen Chemie an der Universität von Lyon und Mitglied der französischen Nominierungskommission für den Nobelpreis. Am 4. März 1944 verhaftete die Gestapo Gabriel Florence. Er wurde zunächst in das Gefängnis Montluc bei Lyon, dann am 7. Juni 1944 in das KZ Neuengamme gebracht. Wegen seiner guten Deutschkenntnisse wurde er als Übersetzer eingesetzt. Ende Juli 1944 teilte die SS ihn für das Krankenrevier ein. Nach Ankunft der zwanzig Kinder hatte er die Aufgabe, ihre Krankenakten zu führen und im Labor Untersuchungen vorzunehmen. Gabriel Florence versuchte, die Tuberkulosebakterien durch Abkochen abzutöten, bevor sie den Kindern injiziert wurden. Er wurde gemeinsam mit den Kindern am 20. April 1945 ermordet.  
 

Franz G.

Éditeur: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Biographie von Franz G., geboren am 4.3.1915 in Koblenz. Zwischen 1931 und 1937 wurde G. elfmal wegen verschiedener Straftaten verurteilt. Im Juni 1938 nahm ihn die Kripo Koblenz als "Asozialen" fest. Er kam wahrscheinlich im Oktober 1941 in das KZ Neuengamme. 1941 wurde er Kapo beim Bau des Kartoffelkellers, später in der Strafkompanie. Er gilt heute als ein er der brutalsten Kapos. Im April 1942 wurde er in das KZ Arbeitsdorf (Volkswagenwerk) verlegt und von dort aus wieder ins KZ Sachsenhausen. Im Mai 1944 kam er zwecks "Bewährung" in die SS-Sturmbrigade "Dirlewanger". Er geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wurde im April 1946 entlassen. In den Nachkriegsjahren wurde er straffällig und wurde mehrfach verurteilt. Im März 1965 wurde G. wegen seiner Tätigkeit im KZ Neuengamme in Untersuchungshaft genommen, im Mai 1965 jedoch wieder entlassen. EIn Jahr später wurde das Verfahren aus Mangel an beweiskräftigen Zeugenaussagen eingestellt.  
 

Jahresbericht 2014

Éditeur: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Der Jahresbericht der KZ-Gedenkstätte Neuengamme bietet einen Überblick zu Veranstaltungen, Ausstellungen und Presseartikeln aus dem Jahr 2014. Darüber hinaus informiert der Bericht über die Struktur der Gedenkstätte, ihre einzelnen Abteilungen, Bildungsangebote und Publikationen sowie über die aktuellen Besucher*innenzahlen.  
 

Das Leben von Anne Frank

Auteur: Sid Jacobson
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Signature: N9.132
Menschen in aller Welt kenne Anne Frank, die 1929 als Kind jüdischer Eltern in Deutschland geboren wurde und später mit ihrer Familie vor dem Terror der Nationalsozialisten in die Niederlande emigrierte, wo sie sich schließlich über zwei Jahre in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckte. Dort schrieb sie ihr bewegendes Tagebuch. Heute ist Anne Frank ein Symbol für Millionen von Juden geworden, die der rassistischen Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. In enger Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Haus in Amsterdam haben Sid Jacobson und Ernie Colón die erste umfassende grafische Biografie von Anne Frank geschaffen. Beginnend mit der Heirat ihrer Elter über die ersten Lebensjahre in Frankfurt am Main, das Aufkommen und Erstarken des Nationalsozialismus bis hin zu Annes tragischem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Jacobsons und Colóns ebenso eindringliche wie historisch akkurate Umsetzung endet mit der Rückkehr ihres Vaters, Otto Frank, der den Massenmord als einziges Familienmitglied überlebt und der Welt nach Kriegsende Annes Tagebuch geschenkt hat - ein Appell für Völkerverständigung und Frieden.  
 

Partisanenpost

Auteur: Aleksandar Zograf
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Signature: N9.131
In dieser Sammlung von 30 Comic-Reportagen führt uns Aleksandar Zograf ins ehemaligen Königreich Jugoslawien während der deutschen Besatzung 1941–44. Zograf recherchierte über Menschen im Widerstand und zeichnete anhand von Briefen, Fotos, Tagebüchern, Notizbüchern, Zeitschriften- und Zeitungsartikeln. Die einzelnen Episoden dokumentieren unter anderem die letzten Tage von Hilda Dajč, deren Briefe bewegende Einblicke in die Lebensbedingungen im KZ Sajmište (Semlin) geben, den ungarischen Dichter Miklós Radnóti und sein letztes Notizbuch über den Alltag im Lager Bor, oder den Comiczeichner Veljko Kockar, der 1944 unschuldig als Verräter hingerichtet wurde. Partisanenpost zeigt die Erfolge, aber auch die Fehler und Niederlagen des antifaschistischen Widerstands. So liefert vorliegender Band eine eindringliche Sammlung von Begebenheiten und Schicksalen, eine Dokumentation des Schreckens, dem die Bevölkerung Jugoslawiens durch den Zweiten Weltkrieg ausgeliefert wurde. Ergänzt wird Partisanenpost durch einen Essay von Aleksandar Zograf über seinen Großvater Petar Pavkov, der während des Krieges aktives Mitglied der kommunistischen Widerstandsbewegung war.  
 

Sophie Scholl

Auteur: Ingrid Sabisch
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Signature: N9.130
Eine junge Frau die durch ihren mutigen Kampf berühmt wurde – Sophie Scholl. Zu einer Zeit als Deutschland scheinbar fest in der Hand des Nationalsozialismus war, verteilte sie mit der Weißen Rose Flugblätter gegen Terror und Faschismus. Doch während Sophie Scholl als überzeugte Pazifistin gegen Diktatur und für Gerechtigkeit kämpfte, machte ihr vier Jahre älterer Freund Fritz Hartnagel Karriere als Offizier der Deutschen Wehrmacht. Der Briefwechsel der beiden gibt einen neuen Einblick in das Leben und Denken Sophie Scholls und bildet die Grundlage dieser Comic-Biografie. Die feinen und detaillierten Zeichnungen von Ingrid Sabisch lassen die Zeit und die starken Charaktere lebendig werden. Mit einem Nachwort von Dr. Hildegard Kronawitter (Weiße Rose Stiftung e.V.). Diese lehrreiche Graphic Novel blickt auf eindrückliche Art und Weise auf das Leben der Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Sie gibt nachfolgenden Generationen einen tiefen Einblick in die Motivation und das Denken hinter der Weißen Rose und leistet so einen Beitrag an das Erinnern.  
 

Exodus

Auteur: Esther Shakine
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Signature: N9.129
EXODUS erzählt die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens aus Ungarn, das nach der Verschleppung ihrer Eltern durch die Nazis mit anderen verwaisten Kindern im völlig zerstörten Land auf sich gestellt ist. 1947 gelangt sie an Bord des Flüchtlingsschiffes »Exodus«, das sie zusammen mit über 4000 Überlebenden des Holocaust nach Palästina bringen soll. Es folgen Wochen einer dramatischen Irrfahrt.  
 

Der letzte Weg

Auteur: Thomas Fatzinek
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Signature: N9.128
Unmittelbar nach dem deutschen Einmarsch in Białystok im Juni 1941 wurden mehrere Hundert Juden und Jüdinnen von der SS in der Synagoge lebendig verbrannt und ein Ghetto eingerichtet. Daraufhin begannen sich jüdische Partisaneneinheiten im Białystok und in den umliegenden Wäldern zu formieren und um ihr Überleben zu kämpfen. Als im August 1943 die deutschen Truppen das Ghetto liquidieren wollten, stießen sie auf den erbitterten Widerstand von Kampfgruppen der linkszionistischen Haschomer Hazair, der Kommunisten und des sozialdemokratischen Bunds. Im Juli 1944 marschierten diese gemeinsam mit der Roten Armee im befreiten Bialystok ein. Der letzte Weg ist eine in dreijähriger Arbeit recherchierte und gezeichnete Geschichte nach den Erinnerungen von Chaika Grossman und Chasia Bornstein Bielicka, die als «Verbindungsmädchen» im «arischen» Teil der Stadt lebten, um Waffen und Medikamente zu organisieren und die Kommunikation mit den anderen Ghettos und Widerstandsgruppen aufrecht zu erhalten.  
 

Bald sind wir wieder zu Hause

Auteur: Jessica Bab Bonde
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Signature: N9.127
Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in Europa wieder Fuß gefasst. Geschichten wie die in diesem Comicband versammelten ermahnen uns, den Horror des Holocaust niemals zu vergessen. BALD SIND WIR WIEDER ZU HAUSE schildert die Erlebnisse von sechs Überlebenden des Naziterrors auf Basis von Interviews. Enteignet, von ihren Angehörigen getrennt und ihrer Menschenwürde beraubt, durchlebten sie Angst und Verfolgung im Ghetto. Sie erlitten Entmenschlichung, Hunger und Entkräftung in den Konzentrationslagern und waren Zeugen des industriellen Massenmordes in den Vernichtungslagern. Ein beeindruckendes Plädoyer gegen das Vergessen.  
 

Ina Weiß

Éditeur: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Dies ist die Biographietafel von Ina Weiß aus Berlin, di als Jüdin in das KZ Auschwitz deportiert wurde und in mehrere Außenlager des KZ Neuengamme kam, bevor sie im KZ Bergen-Belsen befreit wurde. Dies ist eine Tafel aus der seit September 2008 ständigen Ausstellung der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel. Die Gedenkstätte thematisiert die Zerstörung jüdischen Lebens in Hamburg im Nationalsozialismus, die Verfolgung von Frauen und die Geschichte der acht Frauenaußenlager des KZ Neuengamme.  
 

Karte KZ-Neuengamme und seine Umgebung

Auteur: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Eine grafische Darstellung aus der Ausstellung "Zeitspuren". Eine Karte der Umgebung, auf der mit Hilfe der Kategorien Außenkommando, Geschäftsbeziehung, SS-Einrichtung und Häftlingstransport deutlich wird, mit welchen Orten in der Nachbarschaft Verbindungen zum Konzentrationslager bestanden. Unter der Karte findet sich eine tabellarische Übersicht dieser Orte.  
 

GCNeuengamme

Auteur: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Geocashe KZ-Gedenkstätte Neuengamme  
 
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Signature: L4.003
Das Jahr 1945 markiert - trotz aller Kontinuitäten - als Epochengrenze einen tiefen Einschitt in die an dramatischen Entwicklungen und Veränderungen reiche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Fünfzig Jahre danach geben wichtige politische Veränderungen mehrfach Anlass, die Ereignisse von 1945 neu zu betrachten. Die Autoren beschreiben in zehn Kapiteln die Geschichte, die zum Kriegsende 1945 geführt hat. Sie interpretieren die Folgen für die beiden deutschen Staaten, für Europa und für die Weltpolitik.  
 

Rundbrief 2003 Willi-Bredel-Gesellschaft

Éditeur: Willi-Bredel-Gesellschaft
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Signature: D4.020